Rom hat mehr als einen Vogel…

Im April 2017 war ich mal wieder mit dem Fototrainer Frank Fischer von der FF-Fotoschule unterwegs. Dieses Mal ging die Reise nach Rom. Die Gruppe war klein, die Menschen nett und wir hatten jede Menge Spaß. Am ersten Abend haben sich alle ein Thema ausgesucht, an dem dann über die Tage schwerpunktmäßig gearbeitet wurde. Mein Thema war „Vögel in Rom in schwarz-weiß“. Außerdem gab es natürlich viele andere Themen und Motive, an denen wir uns zu verschiedenen Tageszeiten und Orten versucht haben und so war die Reise insgesamt sehr schön und lehrreich. Hier einige Ergebnisse zu meinem Thema.

Streetfotografie – anders sehen

Am 01.04.2017 haben wir Andrè Lützen zu Gast.

https://www.andreluetzen.de/

Der Hamburger Fotograf hat Fotos von Saul Leiter im Gepäck und will uns dessen Art zu fotografieren näher bringen. Street aus dem vorigen Jahrhundert funktioniert auch noch heute!

Wir sind im ersten Moment skeptisch, ein wenig irritiert trotz der Vorbereitung, die Andrè uns möglich gemacht hat. Farben, Formen, Flächen in gänzlich anderer Aufteilung, als wir es bisher gesehen und fotografiert haben – oder doch nicht?

Nach nur einer guten Stunde Vorbesprechung starten wir in Richtung Ortskern des beschaulichen Örtchens Bad Malente – sehr gespannt, ob wir das Thema umsetzen können. Es ist Anfang April und, wenn auch sonnig, so doch noch keine Saison, nur wenig Menschen sind unterwegs, kahle Bäume säumen Wege und Straßen, es gibt kaum Blumen oder Grün und auf dem See sind die Boote noch im Winterschlaf. Doch seht selbst, wir sind, immer super unterstützt vom Tipps gebenden Andrè, ein paar Stunden unterwegs.

Zurück in der GHB bekommt jeder eine ganz individuelle Bildbesprechung. Super! Vielen Dank! Und gerne wieder!

Nichts ist stetiger als der Wandel…..

….und so ist es auch bei uns.

Unser fototreff-am-see ist umgezogen und wir sind jetzt genau ein Dutzend! Da unsere Gruppe immer schon eine geschlossene Gruppe war, sind wir übereingekommen, dass wir es b.a.W. bei 12 Teilnehmern belassen.

Wir 12 sind es auch, die von Plön nach Malente umgezogen sind. Nicht ganz unerwartet, aber dann doch sehr plötzlich hieß es: “ Wir treffen uns morgen in Malente in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte.“ Sehr kurzfristig und sehr unkompliziert wurden wir aufgenommen und sogar unsere für das laufende Jahr geplanten Termine können ohne eine einzige Änderung übernommen werden. Wir danken der Einrichtung an dieser Stelle sehr herzlich und freuen uns auf die gemeinsame Zeit!

http://www.heinemann-bildungsstaette.de/

So sehen wir seit April also nicht mehr den Großen Plöner See vor dem Fenster, sondern den Kellersee.

Unser Name bleibt, wir sind mit uneingeschränktem Spaß mit unserem Hobby beschäftigt und freuen uns auf Besucher unserer homepage und auf Kommentare, Anregungen und viele nette Kontakte – und natürlich auf und über jede Menge gute Fotos.

…so seh‘ ich das…

. . . . so seh` ich das . . .!

sagt die Hobby-Fotografin Inge Spreckels aus Preetz. Unter diesem Motto stellt sie Fotos in der Galerie der Klinik Preetz, in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Kunstkreis, aus.

Inge Spreckels, die seit vielen Jahren fotografiert, vermittelt einen Einblick in ihre Arbeiten, die sowohl realistische wie auch malerische Ansichten bieten. Dazu zählen untere anderem: maritime Impressionen, Farb-Abstraktionen, Spiegelungen, sowie „Natur pur“.

In zahlreichen Workshops mit anerkannten Fotografen hat sie sich ausgetauscht und neue Erkenntnisse erworben; doch immer den eigenen Stil bewahrt.

Bisher hat sie Fotos in der Akademie Sankelmark in Oeversee, in einer Zahnarztpraxis in Neumünster, sowie während der Preetzer Kulturnacht präsentiert.

Sie ist Mitglied des foto-forums 12-1 der VHS Kunstschule Kiel und des fototreffs-am-see in der Akademie am See auf dem Koppelsberg.

Neugierig geworden. . . ? schauen Sie doch gern mal vorbei. Die Ausstellung kann täglich besucht werden, der Eintritt ist kostenfrei.

Ausstellungseröffnung mit einer Vernissage am Donnerstag, 26. Januar, 18:30 Uhr.

 

 

Die Welt in schwarz/weiß – und zum Staunen

Im Februar fand der s/w Workshop „Das Wesentliche ins Bild setzen“ an der akademie am see (Koppelsberg, Plön) mit Heidi Krautwald statt. Wir waren nur wenige Teilnehmer, Katri und ich zählten dazu. Was für ein Glück! Vielen lieben Dank an dieser Stelle an Heidi, die uns viel erzählt, tolle Anregungen und Ideen gegeben und mit viel Spaß und Geduld all unsere Fragen beantwortet hat.

Das Wetter war trüb, der Jahreszeit angemessen, es hat geregnet, genieselt und es war diesig und dunstig. Wir waren zwischen Gräsern und Büschen unterwegs, sind durch kleine Wälder gegangen und unten am See gewesen, haben die Plöner Innenstadt im Dunkeln und das Schloss hell erleuchtet fotograftiert. Die letzten Stunden dann brachten wir mit Bildbearbeitung und Bildbesprechung zu – ein krönender Abschluss.

Stille Post 2015

Stille Post mit Fotos?
Wie das geht?
Ganz einfach:

Ein Fotograf erklärt sich bereit, als „Sammelstelle und Verteiler“  zu fungieren und schickt eines seiner Fotos (oben zu sehen) an den Ersten der Gruppe.
Dieser sieht das Bild, ohne zu wissen, von wem es ist und macht sich seine Gedanken dazu. Er entscheidet, ob er sich von Motiv,  Farbe, einer Stimmung oder zu etwas vollkommen Gegensätzlichem inspirieren lässt und macht innerhalb von zwei Wochen ein entsprechendes, eigenes Foto.
Dieses schickt er dann, mit seinen Gedanken versehen, an den „Verteiler“ zurück.
Der leitet es anschließend, wieder ohne den Namen des Fotografen zu nennen, an den nächsten weiter. Und so geht die Runde über die Wochen und Monate weiter und jeder bekommt irgendwann ein Foto als Inspirationsquelle.
Am Ende schließt sich der Kreis und es ist sehr faszinierend, was dabei heraus kommt.
Doch seht selbst:

Unsere erste Stille Post

(An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Gerd Kardel, der sich als „Koordinator“ zur Verfügung gestellt hat.)