In Bewegung wollten wir zum heutigen Termin kommen, so lautete unsere Hausaufgabe. Dabei gab es wieder keine Einschränkungen, jeder konnte den Begriff so umsetzen, wie er ihn interpretierte.
Ob selbst bewegt, die Kamera bewegt, das Motiv bewegt oder beim Bewegen zugesehen…..
Ein Foto zeigen wir hier nicht, der Datenschutz verbietet es uns. Aber die Idee dahinter wollen wir Euch nicht vorenthalten: Eine Serie (oder Sequenz, ich kann es mir nicht merken), die einen rauchenden Mann in einer Bildfolge zeigt incl. Bückens nach dem Aschenbecher. Auch eine gute Möglichkeit, Bewegung darzustellen.
Die anderen Ergebnisse seht Ihr hier – viel Vergnügen.
Wir haben lange überlegt, ob wir Fotos, die bei dem workshop entstanden sind, hier zeigen wollen.
Warum ? Für jemanden, der nicht dabei war, der die Entstehung dieser Fotos und den Weg dahin nicht begleitet hat, sind diese Bilder – weiß.
Martin Timm hat eine sehr besondere Art, mit der Fotografie umzugehen, zu Ergebnissen zu kommen und das hat die Teilnehmenden, die ich bisher gehört habe rundweg begeistert.
„Ideen“ – „Input“ – „Inspiration“ waren Begriffe, die fielen.
„Der Zwang zur Reduzierung bis nichts mehr da war.“
„Es ging um mich, nicht um Technik.“
Zwei Zitate von Teilnehmern, die ich besonders aussagekräftig fand, denn auch ich war nicht dabei und sehe – weiß. Jetzt aber mit etwas anderen Augen und der Überlegung, mal nach workshops mit Martin Timm zu suchen.
Heute ist unser Thema „Foodfotografie“ im weitesten Sinne. Wir haben uns keine Einschränkungen auferlegt und so ist eine buchstäblich bunte Mischung entstanden. Kreativität und Dokumentation – leuchtende Farben und monchrome Darstellung – Obst, Gemüse, Fisch, Getränke – Frisches und nicht mehr so ganz Frisches (ich habe vergessen, was Du gesagt hattest, Gerhard: Die Schönheit des Alterns?)
Wir starten mit zwei neuen „fototrefflern“ – herzlich willkommen Henrike und Frank – und dem Thema Licht: Vollkommen frei interpretierbar. Wir sehen Lichter in Form von künstlichen Quellen, von weiß bis bunt; klar und deutlich ebenso wie gewischt und gedreht oder mehrfach belichtet; schwarzweiß und Farbe, manchmal auch „eingefärbt“; Menschen, Landschaften, Urbanes bieten Motive.
Unsere Welt ist bunt, solange wir Licht haben! Viel Spaß beim Ansehen!
Nach einem Jahr Pause melden wir uns mit einer Kette Stille Post zurück. Es war schön, wieder auf eine Vorlage zu warten, sich Gedanken für ein Antwortfoto zu machen und gleichzeitig immer wieder die Bedenken: Was soll ich darauf bloß antworten? Idee ja, umsetzbar nein! Die Zeit ist zu kurz! Warum tue ich mir das an?
Und was ist dabei rausgekommen? Wieder eine Kette mit vielen grundverschiedenen Fotos. Von der Brücke über jede Menge Tiere wieder hin zu einer (anderen) Brücke.
Also lasst uns blättern und schauen, was dieses Mal dabei rausgekommen ist, als der fototreff am see Stille Post spielte.
Alte Gegenstände aus dem vorigen Jahrhundert, mindestens – ich weiß nicht, wie viele Jahre alt. Auf die Idee kamen wir durch Fotos eines Museumsbesuches im https://www.50er-jahre-museum-kiel.de/
Wer hat so etwas oder Ähnliches noch zu Hause bzw. woanders entdeckt? Und so kam es zu diesen Aufnahmen.
Wir eröffnen eine neue Kategorie. Bei unseren monatlichen Treffen sehen wir uns u.a. auch die Fotos an, die wir in den letzten Wochen gemacht haben. Diese Fotos werden wir künftig hier zeigen.
Beim Novembertreffen geht es mit Benito in die Toskana in zauberhafte Landschaften und in der Schweiz sehen wir nicht durch die Kamera, sondern darauf. Benito ist mit einem Reisezoom und einem Tele mit Konverter unterwegs. Gerhard hat neue Objektive ausprobiert – und ist damit im Haus- und Nutztierpark Arche Warder zu Fellstudien unterwegs. Anschließend sind wir in die Vergangenheit abgetaucht – im Schallplattenmuseum in Nortorf. Werner und Petra zeigen ein paar Eindrücke aus Brandenburg an der Havel, klären über den Waldmops auf und: Der workshop im Industriemuseum dort hat sich (wieder) gelohnt, egal ob für Panorama oder Detailaufnahmen.
Wie werden aus einer Idee zweieinhalb tolle Stunden im Prinzenhaus Plön!
Der fototreff am see wollte einen gemeinsamen Ausflug nach Plön machen und dort das Prinzenhaus fotografieren. Nicht von außen, was auch ein lohnenwertes Motiv ist, nein, wir wollten uns gerne drinnen auf Motivsuche begeben.
Hier gilt unser besonderer Dank Frau Elisabeth Rübcke , die den Kontakt zu Dr. Silke Hunzinger als Ansprechpartnerin für unser Anliegen herstellte. Dr. Hunzinger war es auch, die uns die Türen öffnete und dafür Sorge trug, dass wir uns allein im Prinzenhaus bewegen durften.
Zum Prinzenhaus gibt es so viel zu erzählen, das sprengt hier den Rahmen. Daher füge ich die links bei, unter denen ausführliche Informationen zu diesem Rokoko Juwel zu erhalten sind. Was dort nicht erwähnt wird, uns aber gleich an der Schwelle empfing: Unzählige Marienkäfer überwintern im Holz des Wintergartens. Und bei dem Sonnenschein, der heute herrschte, flogen sie in den Frühling – wenn sie es denn hinaus schafften. Überall krabbelte und flog es und so hatte unser Besuch gleich zu Anfang ein Gutes, weil die Tür offen stand.
Begeben wir uns nun aber fotografisch in das ehemalige Gartenhaus des letzten Plöner Herzogs, das vor über 120 Jahren die Anbauten erhielt und seitdem Prinzenhaus genannt wird. Vor allem die Details waren es, die uns in den Bann zogen…
Ein Motiv 4x anders gesehen. Von oben, unten, rechts und links. Verschiedene Lichtstimmungen, Objektive, Brennweiten – egal. Wir wollen uns, jeder für sich, an einem Motiv eigener Wahl abarbeiten.
Und wie immer: Bunt, vielfältig und ab und zu zum schmunzeln – und gelernt haben wir auch etwas. Das Jakobsschaf, eine Rasse, die mehr als zwei Hörner hat – auch die „Mädels“. Der Name ist aus der Bibel abgeleitet, weil Jakob diese Schafe bekommen haben soll. Die Jakobsschafe sind selten und haben es ohne wesentliche menschliche Einwirkung bis in die heutige Zeit geschafft. (sog. Erbstückrasse) – so wikipedia und google
Die Aufgabe klingt im ersten Moment einfach. Aber sehr schnell stellen wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, bei der Wirkung des Fotos an nur eine Farbe denken zu lassen. Immer sind andere Farben oder wenigstens Farbtöne zusätzlich zu sehen – und diese dominieren manchmal das ganze Bild oder sind wenigstens so ablenkend, dass der Betrachter das Foto nicht mehr als „rot, gelb oder grün“ sieht.
Und dann wirkt auch das einzelne Foto manchmal ganz anders, als wenn es „nur“ Bestandteil einer Collage ist.
Wie immer sind tolle Fotos entstanden, aber seht selbst: