Stille Post 2022

Nach einem Jahr Pause sind wir wieder da mit unserer Stillen Post. Die Freude ist groß und gespannt warten wir darauf, mit welchem Foto Gerd startet und welches Foto wir dann bekommen, um darauf zu reagieren. An dieser Stelle einmal mehr DANKESCHÖN GERD, dass Du die Arbeit auf Dich nimmst und das ganze Jahr dafür sorgst, dass wir uns an die Regeln und auch bestmöglich an die Fristen halten.

Der fototreff am see hat sich in der Zusammensetzung ein wenig geändert, aber nach wie vor verbindet uns neben dem gemeinsamen Hobby Fotografie auch der Wille, Neues kennenzulernen, auszuprobieren und das alles, ohne Bewährtes zu vergessen.

Und dazu gehört die Stille Post, wie gewohnt in zwei Ketten mit dem gleichen Ausgangsbild. Und wieder haben sich komplett unterschiedliche Entwicklungen aufgetan. Farbe und schwarzweiß sind vertreten, Spaßiges und Politik, Natur und Urbanes, Arrangiertes und „Wie gesehen“….

Einmal mehr sehen wir, wie vielfältig die Möglichkeiten sind und wir haben sie mit Freude umgesetzt. Viel Vergnügen bei Stullen Posten, ach nein, bei der

Stillen Post 2022.

 

 

Lieblingsbilder 2022

Das Jahr war einmal mehr geprägt von vielen Ereignissen, auf die wir nicht immer Einfluss hatten. Unsere Treffen haben stattgefunden, waren meist ohne Kameraeinsatz, wir haben viel gesprochen, diskutiert und geplant, gemeinsame Fotoausflüge waren eher rar. Aber wir haben fotografiert und so kam die Idee zu diesem Beitrag auf.

Für uns und für alle, die sich gerne unsere Fotos ansehen, tragen wir in diesem Artikel unser Lieblingsbilder 2022 zusammen – bunt gemischt, ohne Vorgabe eines Themas, einfach so.

Viel Vergnügen!

Hohenfelder Mühlenau

Heute geht es bei strahlend blauem Himmel mit Wind und Sonne im Gepäck an die Ostsee. Genauer: Zur Mündung der Mühlenau nach Hohenfelde.

Hohenfelde selbst zieht sich zwischen Schönberg und Lütjenburg am Strand entlang und über die L 165 hinweg ins Land hinein. Der Ort fand erstmals 1264-1289 Erwähnung im Kieler Stadtbuch. 1885 wurde der Mühlenteich Forschungsobjekt und Friedrich Junge veröffentlichte das Buch „Der Dorfteich als Lebensgemeinschaft“, das 100 Jahre später zur Gründung eines Vereins inspirierte, der sich die Förderung des Naturschutzes an der Mühlenau und Umgebung zur Aufgabe gemacht hat.

http://www.muehlenau-hohenfelde.de

So werden u.a. Wanderwege als Küsten-Lehr- und Erlebnispfade umweltpädagogisch aufbereitet, halboffene Weideflächen erschlossen, eine Fischaufstieganlage hilft der Meerforelle auf ihrem Weg durch die Mühlenau.

Diese ist ein etwa 10 km langer Bach, der im Selenter See entspringt und hier in Hohenfelde Malmsteg in der Nähe des Campingplatzes Seeblick in die Ostsee mündet. Die Mühlenau ist auf ihrem Weg bis zu 4 m breit und kann bis zu 1,50 m tief sein.

Wir treffen uns auf dem Parkplatz und schwärmen sofort aus – an den Strand mit heute nur noch leichten Wellen, aber wie immer unzähligen Steinen und den Weg über die Mühlenau entlang, der an der Steilküste auf der anderen Seite der Mündung endet und dort auch ans Wasser führt. Motive mit und ohne Ostsee gibt es zuhauf.

Nach gut drei Stunden beschlie´ßen wir mit Klönschnack und frisch zubereiteten Brötchen (Danke Bernd!) den herrlichen Ausflug.

Alphabet

Was für eine Herkulesaufgabe.

Die Grundidee schien so einfach, aber irgendwie war die Umsetzung dann doch eine Herausforderung.

Das Thema klar : Die Buchstaben des Alphabetes fotografisch in Szene setzen

Vorgaben: Großbuchstaben und hochkant

Letztendlich doch nicht so einfach, aber nach gut eineinhalb Jahren haben wir alle 26 Buchstaben beisammen.

Herbstleuchten, Winterblues und irgendwas dazwischen

Auch wenn im November in unserem Land der nächste lockdown begann, erst light, dann wieder so richtig, so schenkte uns das Wetter doch ein paar herrliche Herbsttage und ließ Wald und Flur noch einmal so richtig bunt erstrahlen. Im ersten Fotoblock nehmen wir von dieser Farbenpracht die gute Stimmung und retten uns damit über den Winter.

Im zweiten geben wir uns dem Winterblues hin und damit der tristen Umgebung die Chance, uns trotz der Umstände zu erfreuen.

Und das, was in die ersten beiden nicht hineinpasst – naja, ist halt irgendwas dazwischen. Wenn es so gar keinen Spaß macht, draußen zu fotografieren oder man eben lieber im urbanen Raum unterwegs ist, als unter tropfenden Bäumen und auf matschigen Wegen – auch dann findet der aufmerksame Fotogfraf sein Motiv.

Kommt gut ins neue Jahr und: Wir sehen uns!!!

1. HERBSTLEUCHTEN

2. WINTERBLUES

3. UND ALLES DAZWISCHEN

Kleine Stars ganz groß

Wie soll man hierbei denken, dass es sich um Pilze handelt? 
 
Aber besonders die Kleinen haben es uns so angetan. 
So traf sich am Samstag, 10. Oktober ein kleiner Kreis unserer Fotogruppe 
am Ukleisee zur diesjährigen Pilzfotografie.
Das Wetter war optimal, nicht zu kalt und zu naß, die Sonne schien und somit 
setzten deren Strahlen unsere Probanden an machen Stellen ins rechte Licht.
 
Möchte man so kleine Motive in Bodennähe besonders eindrucksvoll festhalten, 
so ist die Froschperspektive unumgänglich. So lagen wir größtenteils bäuchlings 
vor den begehrten Motiven, was bei einigen Spaziergängern zu Irritationen führte.
Wir wurden nicht nur einmal gefragt, ob was passiert sei und ob wir Hilfe benötigten.
 
Das fanden wir sehr nett und sagen hier Danke all den Menschen, die umsichtig für 
Andere da sind!
Und da ein Termin nicht immer bei allen passt, Pilze aber für jeden von uns ein beliebtes Motiv sind, findet Ihr hier auch „nicht-Ukleisee-Pilze“ !

 

In der Alten Schlossgärtnerei in Plön

Bei herrlichstem Spätsommerwetter treffen wir uns an einem Nachmittag in der Alten Schlossgärtnerei zum Fotografieren mit Altglas. Gunnar hat seinen Bestand hierher transportiert, auf dem Tisch ausgebreitet und wir haben die Qual der Wahl. Für einige von uns komplettes Neuland und so gehen wir frisch ans Werk. Meyer Görlitz, Zeiss Jena, Minolta, Trioplan und wie sie alle heißen. Das kleinste Objektiv auf dem Tisch kaum größer als ein Akku, das größte auch zum Krafttraining gut zu gebrauchen.

Wen es interessiert, welche Objektive genau wir ausprobiert haben, schickt bitte eine Anfrage.

Vielen lieben Dank auch an Dorit, die uns die Pforten geöffnet hat, so dass wir das herrliche Gelände ganz für uns allein hatten!

http://www.alte-schlossgaertnerei-ploen.de/index.html