Das Jahr war einmal mehr geprägt von vielen Ereignissen, auf die wir nicht immer Einfluss hatten. Unsere Treffen haben stattgefunden, waren meist ohne Kameraeinsatz, wir haben viel gesprochen, diskutiert und geplant, gemeinsame Fotoausflüge waren eher rar. Aber wir haben fotografiert und so kam die Idee zu diesem Beitrag auf.
Für uns und für alle, die sich gerne unsere Fotos ansehen, tragen wir in diesem Artikel unser Lieblingsbilder 2022 zusammen – bunt gemischt, ohne Vorgabe eines Themas, einfach so.
Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass es wirklich in vielen Bereichen des Lebens ein stilles Jahr werden würde.
Covid 19 – corona erreicht uns im Frühjahr, dann irgendwann im Laufe des Jahres hat der Virus die ganze Welt im Griff.
Keine Treffen, kein persönlicher Austausch, das Einkaufen wird zur fast einzigen Gelegenheit, Menschen aus anderen Haushalten zu sehen.
So ist die Stille Post dieses Mal mehr als nur Spaß am Fotografieren, sie ist auch eine Verbindung zu den Fotofreunden des fototreff am see.
Über diese Ketten und auch über das Teilen unserer Fotos auf unserer homepage hinaus bleibt der Kontakt.
Die Fotos sind monochrom und bunt, melancholisch und fröhlich, tiefsinnig und feinsinnig, ironisch und direkt, sie lassen uns nachdenken aber auch lachen.
Wir widmen diese Stille Post Winfried, der in diesem Jahr nicht nur den fototreff am see verlassen hat.
Wir sind gefühlt alle mehr oder weniger lethargisch in dieses Frühjahr gestartet. Es ist lange nicht so warm wie in den letzten Jahren um diese Zeit, die Natur zögert demzufolge, sich dem zweiten Corona-Frühling zu zeigen. Aber nun haben wir Mitte Mai und endlich steigen neben den Temperaturen auch die Impfquoten und damit die Möglichkeiten, sich wieder zu treffen und die Stimmung zu heben.
Von unserem ersten Treffen seit über einem halben Jahr muss der Bericht noch warten, heute zeigen wir die Ergebnisse einer Idee, die davon ausgeht, dass monochrom nicht immer ohne Farbe sein muss.
Bei herrlichstem Spätsommerwetter treffen wir uns an einem Nachmittag in der Alten Schlossgärtnerei zum Fotografieren mit Altglas. Gunnar hat seinen Bestand hierher transportiert, auf dem Tisch ausgebreitet und wir haben die Qual der Wahl. Für einige von uns komplettes Neuland und so gehen wir frisch ans Werk. Meyer Görlitz, Zeiss Jena, Minolta, Trioplan und wie sie alle heißen. Das kleinste Objektiv auf dem Tisch kaum größer als ein Akku, das größte auch zum Krafttraining gut zu gebrauchen.
Wen es interessiert, welche Objektive genau wir ausprobiert haben, schickt bitte eine Anfrage.
Vielen lieben Dank auch an Dorit, die uns die Pforten geöffnet hat, so dass wir das herrliche Gelände ganz für uns allein hatten!
Keiner von uns hätte noch vor wenigen Wochen gedacht, dass so etwas hier in Deutschland, in Schleswig-Holstein einmal geschehen wird. Kontaktverbot, geschlossene Geschäfte, Cafès und Restaurants haben ihre Türen und Terrassen nicht geöffnet und noch vieles mehr schränkt unser gewohntes Leben ein.
Ebenso wie die meisten anderen Freiberufler und auch Unternehmen trifft es die Fotografen hart, die nun keine workshops geben und keine Vorträge halten können. Auch der fototreff-am-see hält sich daran und hat die Treffen abgesagt.
Wir sind Hobbyfotografen, haben keinen wirtschaftlichen Schaden und können diese irgendwie unwirkliche Zeit nutzen, die Kamera zu nehmen und zu Hause, in der Stadt oder in der Natur das zu tun, was uns Freude macht – eben fotografieren. Leider jeder für sich, leider nicht wie sonst so gerne in unserer Gruppe.
Also haben wir gedacht, sammeln wir unsere Ergebnisse und teilen sie hier untereinander und mit jedem, der sie sich gerne anschaut.
Die Jahreszeit spielt auch ein wenig verrückt, so sind die Buschwindröschen dieses Mal schon Ende März erblüht und wiegen ihre zarten Köpchen nickend im Wind.
Darum widmen wir Teil 1 unseres Corona-Foto-Frühlings den Buschwindröschen.
…und so lautet auch der Titel für den kleinen workshop, den wir in diesem Jahr bei den Perspektiven Malente anbieten wollen. Also müssen wir üben und was liegt näher, als das gemeinsam mit dem fototreff am see zu tun?
Die ersten Ausflüge unseres Fototreffs fordern uns heraus! Fotografie im Januar bei trübem Wetter, unangenehmem Wind, feuchter Luft – aber in bester Gesellschaft in einer zu jeder Jahreszeit tollen Landschaft.
Im Bosauer Wader genauso wie am Kellersee schwärmen wir gemeinsam aus und suchen nach Motiven und finden sie.
Makros kommen zum Einsatz, alte Objektive wegen des schönen Bokehs und alte Objektive mit „auf links gedreht“ eingebauten Linsen, Taschenlampen, bewusst „falscher“ Weißabgleich, Bildbearbeitung: Spannende Effekte, Strukturen, viel Spaß und schöne Gespräche.
Die Schlange hat eine Insider Geschichte – Gerhard, wirklich eine tolle Idee!! Noch einmal Danke 😀
Die Fotos von Bernd mit seinen Worten beschrieben:
Die Natur, in dieser Jahreszeit beraubt um farbenfrohe, alles füllende „Wuchsschübe“ lässt nun andere Blickfänge in den Vordergrund treten. Frei nach dem Motto „es ist alles mal dran“ – also: Augen und Linsen auf! Und: …leicht pareidolie-geprägt….
Der Ohlsdorfer Friedhof, die Ostsee bei Sierksdorf, Kiel und Umgebung waren Ziele Einzelner – wie gesagt: Es ist immer etwas zu finden, das sich zu fotografieren lohnt.