Als wir uns im Mai treffen, sind wir mit der Aufgabe „Fünf Bilder – eine Farbe“ noch nicht wirklich weiter. Einige Fotos können wir uns schon ansehen, aber wir beschließen, uns bis zum nächsten Treffen in der GHB Zeit zu geben, das ist dann der Juli.
Im Juni sind wir ja, siehe den letzten Eintrag, im Botanischen Garten unterwegs gewesen.
Darum also heute die Farben des Frühlings und des Sommers. Wir sehen Blätter, Blüten, Rinden, Tiere, Autodetails, alte Maschinen, Tauwerk, Brief- und andere Kästen, aber immer nur eine dominierende Farbe pro Foto.
Da im Sommer immer der Eine oder die Andere im Urlaub ist, verschieben wir unser Juni Treffen, um eine größere Beteiligung zu haben – und vertagen uns von Malente nach Kiel. Ein Ausflug in den Botanischen Garten ist geplant und auch wenn das Wetter nicht zu 100 % mitspielt, so treffen wir uns trotzdem um halb zehn am Eingang. (Ja, ich weiß, es gab ein kleines Missverständnis, aber wir haben uns gefunden 😉 )
Gleich zu Anfang begeistern uns wunderschön gepflanzte Rabatten mit allem, was Gartencenter und Aufzucht im Juni zu bieten hat, es summt und brummt, der Wind schaukelt die Blüten hin und her. Und wie es so ist, wenn der fototreff am see einen Ausflug macht – wir verteilen uns. Die Zuversicht, dass wir uns alle wiederfinden werden ist groß – und berechtigt.
In den Beeten, den Gewächshäusern – es gibt so viel zu entdecken und natürlich zu fotografieren. Ich habe versucht, die Pflanzen nach bestem Wissen und Gewissen zu bestimmen, eine App hat geholfen. Fehler / Korrekturen bitte gerne mitteilen.Die Ausstellungen, die überall dazwischen zu sehen sind, sind einen extra Ausflug wert.
Für heute aber Blumen, Blüten, Pflanzen aller Art.
Wie immer frei zu interpretieren. Und dieser Frühling bot alles, aber keine Langeweile!
Sonne, Regen, Wind, Schnee und von all dem reichlich. Dementsprechend vielfältig haben wir den Frühling gesehen. Blumen im Sonnenlicht, geheimnisvolles Licht am Waldboden rund um die Buschwindröschen, Skulpturen (oder Plastiken), die ihre Gesichter in die Frühlingsluft halten.
Heute ist unser Thema „Foodfotografie“ im weitesten Sinne. Wir haben uns keine Einschränkungen auferlegt und so ist eine buchstäblich bunte Mischung entstanden. Kreativität und Dokumentation – leuchtende Farben und monchrome Darstellung – Obst, Gemüse, Fisch, Getränke – Frisches und nicht mehr so ganz Frisches (ich habe vergessen, was Du gesagt hattest, Gerhard: Die Schönheit des Alterns?)
Wir starten mit zwei neuen „fototrefflern“ – herzlich willkommen Henrike und Frank – und dem Thema Licht: Vollkommen frei interpretierbar. Wir sehen Lichter in Form von künstlichen Quellen, von weiß bis bunt; klar und deutlich ebenso wie gewischt und gedreht oder mehrfach belichtet; schwarzweiß und Farbe, manchmal auch „eingefärbt“; Menschen, Landschaften, Urbanes bieten Motive.
Unsere Welt ist bunt, solange wir Licht haben! Viel Spaß beim Ansehen!
Nach einem Jahr Pause melden wir uns mit einer Kette Stille Post zurück. Es war schön, wieder auf eine Vorlage zu warten, sich Gedanken für ein Antwortfoto zu machen und gleichzeitig immer wieder die Bedenken: Was soll ich darauf bloß antworten? Idee ja, umsetzbar nein! Die Zeit ist zu kurz! Warum tue ich mir das an?
Und was ist dabei rausgekommen? Wieder eine Kette mit vielen grundverschiedenen Fotos. Von der Brücke über jede Menge Tiere wieder hin zu einer (anderen) Brücke.
Also lasst uns blättern und schauen, was dieses Mal dabei rausgekommen ist, als der fototreff am see Stille Post spielte.
Alte Gegenstände aus dem vorigen Jahrhundert, mindestens – ich weiß nicht, wie viele Jahre alt. Auf die Idee kamen wir durch Fotos eines Museumsbesuches im https://www.50er-jahre-museum-kiel.de/
Wer hat so etwas oder Ähnliches noch zu Hause bzw. woanders entdeckt? Und so kam es zu diesen Aufnahmen.
Wie werden aus einer Idee zweieinhalb tolle Stunden im Prinzenhaus Plön!
Der fototreff am see wollte einen gemeinsamen Ausflug nach Plön machen und dort das Prinzenhaus fotografieren. Nicht von außen, was auch ein lohnenwertes Motiv ist, nein, wir wollten uns gerne drinnen auf Motivsuche begeben.
Hier gilt unser besonderer Dank Frau Elisabeth Rübcke , die den Kontakt zu Dr. Silke Hunzinger als Ansprechpartnerin für unser Anliegen herstellte. Dr. Hunzinger war es auch, die uns die Türen öffnete und dafür Sorge trug, dass wir uns allein im Prinzenhaus bewegen durften.
Zum Prinzenhaus gibt es so viel zu erzählen, das sprengt hier den Rahmen. Daher füge ich die links bei, unter denen ausführliche Informationen zu diesem Rokoko Juwel zu erhalten sind. Was dort nicht erwähnt wird, uns aber gleich an der Schwelle empfing: Unzählige Marienkäfer überwintern im Holz des Wintergartens. Und bei dem Sonnenschein, der heute herrschte, flogen sie in den Frühling – wenn sie es denn hinaus schafften. Überall krabbelte und flog es und so hatte unser Besuch gleich zu Anfang ein Gutes, weil die Tür offen stand.
Begeben wir uns nun aber fotografisch in das ehemalige Gartenhaus des letzten Plöner Herzogs, das vor über 120 Jahren die Anbauten erhielt und seitdem Prinzenhaus genannt wird. Vor allem die Details waren es, die uns in den Bann zogen…
Ein Motiv 4x anders gesehen. Von oben, unten, rechts und links. Verschiedene Lichtstimmungen, Objektive, Brennweiten – egal. Wir wollen uns, jeder für sich, an einem Motiv eigener Wahl abarbeiten.
Und wie immer: Bunt, vielfältig und ab und zu zum schmunzeln – und gelernt haben wir auch etwas. Das Jakobsschaf, eine Rasse, die mehr als zwei Hörner hat – auch die „Mädels“. Der Name ist aus der Bibel abgeleitet, weil Jakob diese Schafe bekommen haben soll. Die Jakobsschafe sind selten und haben es ohne wesentliche menschliche Einwirkung bis in die heutige Zeit geschafft. (sog. Erbstückrasse) – so wikipedia und google
Die Aufgabe klingt im ersten Moment einfach. Aber sehr schnell stellen wir fest, dass es gar nicht so einfach ist, bei der Wirkung des Fotos an nur eine Farbe denken zu lassen. Immer sind andere Farben oder wenigstens Farbtöne zusätzlich zu sehen – und diese dominieren manchmal das ganze Bild oder sind wenigstens so ablenkend, dass der Betrachter das Foto nicht mehr als „rot, gelb oder grün“ sieht.
Und dann wirkt auch das einzelne Foto manchmal ganz anders, als wenn es „nur“ Bestandteil einer Collage ist.
Wie immer sind tolle Fotos entstanden, aber seht selbst: